Umbau Opel Vivaro zum Campingbus (günstig & einfach)

In diesem Artikel verrät Bert, warum wir uns für den Opel Vivaro als Campingbus entschieden haben - und wie wir ihn in einem Tag in einen einfachen Campingbus umgebaut haben...

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Vom Opel Vivaro zum Campingbus: Wie es dazu gekommen ist...

Unsere Anleitung zum Umbau gibt's weiter unten - hier erstmal die Geschichte, wie wir zu unserem Opel Vivaro gekommen sind! Wen das nicht interessiert - einfach runterscrollen :-)

 

Was nun? Unser kleiner Lupo hat einen Getriebeschaden und ohne zweites Auto wird’s in Dienten, unserem kleinen Heimatort in den Salzburger Bergen, schon ein bisschen kompliziert.

 

Hilft eh nix. Neues Auto kaufen und das Leben kann wie gewohnt weiterlaufen. Denkste! Eigentlich sollte ich ja nach einem billigen Kleinwagen suchen, aber im Internet schaue ich mich irgendwie hauptsächlich nach VW Bussen um.

 

In den Jahren zuvor waren wir immer mit dem großen Familienzelt unterwegs. Aber das regelmäßige Auf- und Abbauen neben unseren Kindern ist ganz schön anstrengend, genauso wie das ständige „Tetris-Spielen“ beim Auto einpacken.

 

Und weil Niklas und Hanna oft sehr früh munter werden, kann das für die anderen Leute am Campingplatz auch ganz schön nervig werden. Deshalb ist die Idee mit einem Campingbus sicher die beste Lösung für zukünftige Reisen. Also Kleinwagen ade – ein Bus muss her!

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Auf der Suche nach dem perfekten Campingbus...

VW Busse findet man wirklich viele in unserer Gegend, also kann’s ja nicht lange dauern - denk ich mir! Aber die ersten Fahrzeuge, die wir uns anschauen sind entweder komplett fertig, Rostlauben oder sie haben so wenig PS, dass man mit dem Rad fast schneller ist.

 

Und natürlich spielt auch der Preis eine Rolle. Will man einen halbwegs brauchbaren VW-Bus, muss man schon mit über € 10.000,- rechnen. Und das ist in unserem Sparstrumpf nicht drin.

 

Dann der Geistesblitz: Vielleicht gibt’s ja auch noch andere Automarken, bei denen man zu realistischen Preisen ein vernünftiges Reisegefährt bekommt. Nach einigem Suchen finde ich bei uns in der Nähe einen Händler, der einen Opel Vivaro, kurzer Radstand, verkauft. Also nix wie hin!

 

Martina ist mit dem Ganzen noch nicht wirklich im Reinen. Sie träumt von einem Bully, denn DER ist perfekt zum Reisen! Aber anschauen kost‘ ja nix. Der Typ, dem der Wagen gehört ist schräg, kein typischer Autoverkäufer. Er sagt uns als erstes, dass wir mit einem kurzen Radstand sowieso zu wenig Platz haben werden! Aber wie es der Zufall so will, hat er auch einen mit langem Radstand. Kostet zwar ein bisschen mehr, ist dafür auch größer.

 

Also machen wir eine Probefahrt, und der Verkäufer hat schon mitgekriegt dass ich begeistert bin - also braucht er nur noch Martina überreden, was ihm mit Schmäh und ein wenig Überzeugungsarbeit auch gleich gelingt. Außerdem kann man den Opel sogar im tiefsten Sibirien reparieren, sagt er.

 

Wir schlafen noch eine Nacht drüber und sind uns dann einig, den Opel Vivaro mit langem Radstand in unsere Familie aufzunehmen. Natürlich haben wir auch die Kids gefragt! Als der Bus dann endlich zuhause auf unserem Parkplatz steht, kommt er uns neben unserem Citroen erstmal riesig vor.

 

Ist aber alles eine Frage der Relation, stellen wir wenigen Wochen später am Wohnmobilplatz in Riga fest ;-)

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Umbau Opel Vivaro zum Campingbus

Den Umbau unseres Busses habe ich mir ganz unkompliziert ausgedacht und auch so durchgeführt:

 

# Nachdem wir zu viert im Auto sind, brauchen wir natürlich auch eine Sitzreihe für die Kinder. Die letzte Sitzreihe kommt weg. Wir haben aber die dritte Reihe nach vorne gesteckt, weil man diese komplett umklappen kann - und die zweite, starre Sitzreihe haben wir im Internet um ca. 100 Euro verkauft.  

 

# Als erstes habe ich einen Rahmen für die Liegefläche aus 80 x 40 mm Pfosten auf Höhe der umgeklappten Sitzbank gebaut. Darauf sollen dann Dreischichtplatten fix mit Spax verschraubt werden. Die Rahmenkonstruktion ist nicht am Fahrzeug fixiert und steht nach dem Verschrauben mit den Platten von selbst.

 

# Als nächstes habe ich die Liegefläche aus zwei 22 mm Dreischichtplatten draufgeschraubt, so ist der gesamte hintere Teil des Busses als Bett nutzbar, wenn die zweite Sitzreihe umgeklappt ist. Um ein Verrutschen der gesamten Konstruktion zu verhindern, muss die Liegefläche sehr genau hineingepasst werden.

 

# Hinter der zweiten Sitzreihe hab ich im selben Arbeitsschritt aus vier stehenden Dreischichtplatten eine Aufbewahrungsbox gebaut, die von der Seitentüre her aufklappbar ist. Der Deckel ist Teil der Liegefläche und schließt auf gleicher Höhe mit der umgeklappten Sitzbank ab. Die Aufbewahrungsbox bietet viel Stauraum für Dinge, die wir nicht immer brauchen (Gasflasche, Vorräte, Regenbekleidung, Stromkabel...)

 

# Auf die umgelegte Sitzbank wird abends noch eine Platte mit Füßen an Scharnieren gelegt, damit die Matratze vorne nicht runterhängt (da vorne zwischen den Sitzreihen ein Abstand bleibt). Die Platte wird tagsüber zusammengeklappt und unter den Matratzen verstaut.

 

# Hinter dem Führerhaus habe ich ein altes Ikea-Rollo mit Druckknöpfen (wir haben diese gekauft) befestigt damit man in der Nacht nicht hineinsehen kann. Es wird tagsüber einfach abgenommen. Ein dicker Vorhang tut's sicher genauso!

 

Ein riesiger Vorteil unseres Busses ist übrigens auch, dass die Scheiben seitlich und hinten bereits beim Kauf mit Verdunklungsfolie beklebt waren, so sieht man auch tagsüber nicht in den Bus. Das ist vor allem beim Wild Campen super und eine Anschaffung sicherlich eine Überlegung wert (muss man eventuell beim TÜV genehmigen lassen).

 

# An einem Kunststoffseil haben wir an jedem Fenster mit selbstbohrenden Blechschrauben (wie diese hier) und Ösen Vorhänge befestigt, die wir tagsüber mit einem Haargummi zusammenbinden. Am besten sehr dicken Stoff und dunkle Farben nehmen und den Vorhang lang genug  zuschneiden, da er durch das Zusammenbinden Falten schlägt und sich zusammenzieht.

 

# Wir haben drei Schaumstoffmatratzen (90 x 200 cm) gekauft und sie auf die Liegefläche (160 x 270 cm) passend zugeschnitten - jede Matratze auf die Maße 160 x 90. Das ergibt hintereinander gelegt 160 x 270 - die Überzüge haben wir etwas enger genäht. Auf diesen Matratzen schlafen wir zu viert (momentan noch) relativ bequem: drei von uns nebeneinander, einer quer nach hinten versetzt, da das Bett ja sehr lang ist).

 

# Als Leintuch dient ein aufgeschnittener Deckenüberzug, den wir noch auf die passende Größe zurechtgeschnitten haben - super wäre ein Spannleintuch, wenn man nähtechnisch begabt ist. Zum Schlafen haben wir übrigens immer unsere eigenen Polster und Bettdecken mit.

 

# Untertags wird die vorderste Matratze nach hinten geschoben, damit die Sitzbank wieder aufgeklappt werden kann.

 

# Mit dem hinteren Stauraum kommen wir zu viert locker aus. Unsere Kleidung kommt in je eine Klappbox wie diese hier (gibt's auch in Baumärkten und großen Supermärkten, wir haben unserem vom Interspar), die wir übereinander stapeln. Dazu ein Kiste mit Schuhen und die Kinderfahrräder haben auch noch Platz.                                                                                                         

 # UPDATE: Kürzlich haben wir noch ein ganz einfaches Vordach gebaut: Ich habe eine Kederschiede (schaut so so aus, wir haben unsere im Camping-Shop gekauft) am Bus mit selbstbohrenden Blechschrauben montiert und mit Dichtkleber (wir haben diesen hier) abgedichtet. Achtung, hier ist Vorsicht geboten, ansonsten regnet's nämlich in den Bus! Wir hatten zufällig noch eine alte Plane mit Keder zuhause (gibt's sonst in Campingshops), die in die Schiene geschoben wird und mithilfe von Teleskopstangen (wie diese hier) steht.

 

# UPDATE 2: Mittlerweile haben wir unseren Campingbus mit wenig Geld auch ein bisschen "aufgemotzt" - und  zwar mit Hippie-Blümchen und unseren Logos! Hier geht's zur Anleitung!

 

Der ganze Umbau hat einen Tag gedauert, ca. € 250,- gekostet und war eine schöne Arbeit, die man gut alleine erledigen kann.

 

HIER EIN PAAR FOTOS IN REIHENFOLGE DER ANLEITUNG:

Für uns ist der Vivaro das perfekte Fahrzeug. Wir hatten auch schon die Erfahrung mit einer Reparatur in Litauen. Da oben fahren so viele von den Bussen herum, dass die alle Teile sofort bei der Hand hatten und die Kosten auch sehr niedrig waren.


Hier noch ein paar zusätzliche Infos:

Der Verbrauch ist echt in Ordnung, wir fahren mit einer Tankfüllung (80 l) ca. 1000 km bei gemütlicher Fahrt. Der Motor läuft sehr ruhig mit seinen 101 PS und trotz der 220.000 km die er schon drauf hat. Weil der Vivaro Baujahr 2004 noch nicht viel Technik an Bord hat kann man auch viele Reparaturen selber machen. Ich hole mir immer wieder Hinweise aus verschiedenen Foren damit ich bei Bedarf dann Bescheid weiß. Und mit dem Rost ist der Opel anderen Marken gegenüber wirklich ein Vorzeigewagen, was hoffentlich trotz der oft strengen Winter in Dienten auch so bleibt.


Unsere Zusatzausrüstung für den Bus

# An unserer Hecktüre haben wir einen Radträger (Fiamma Carry-Bike - Renault Traffic D / Opel Vivaro) montiert - gekauft bei Camping Berger

 

# 10 Meter Verlängerungskabel und Campingadapter

 

# USB-Lader für Zigarettenanzünder (12 Volt) zum Aufladen von Handys

 

# CampingkocherCampinggeschirr von Campinggaz

 

# PicknickdeckeCampingsessel & Tisch

 

# Sonnenschirm


Must-Read für alle Campingfans:

11 Tipps zum günstig Camping, die nicht jeder kennt! Wetten dass???

(Sonst geb ich euch ein Bier auf unserer Terrasse aus ;-)


Hast du Fragen zum Opel Vivaro oder zu unserem Umbau? Oder willst du einfach so mal deinen Senf dazugeben? Dann hinterlasse ein Kommentar oder schicke uns eine Nachricht!

Danke fürs Lesen und liebe Grüße von Bert, Martina, Niklas & Hanna <3

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Campingbus-Ausbau Opel Vivaro: schnell, einfach & günstig

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Kommentare: 27
  • #1

    Jo (Dienstag, 05 April 2016 13:12)

    Klasse Idee! Wir haben uns auch mal mit dem Thema Camper Bus beschäftigt und unser Favorit ist auch der VW. Wie ihr aber aich sagt, er ist einfach nicht erschwinglich... Entweder man bekommt nur Schrott oder man muss ein Vermögen ausgeben...Aber euer Opel sieht wirklich einladend aus!
    Eine Frage habe ich jedoch: wo sitzen die Kids wenn ihr doch die Rücksitze zum Bett umgebaut habt? Oder habe ich etwas übersehen?
    Und wisst ihr ob er Isofix hat? Unsere kleine braucht noch einen Sitz und dazu benötigen wir isofix.
    Vielen Dank und weiterhin frohes Reisen :)

  • #2

    franzls on tour (Dienstag, 05 April 2016 17:17)

    Hallo Jo, unser Opel hatte gesamt 3 Sitzreihen und davon haben wir die mittlere herausgesnommen und durch die letzte ersetzt weil man die Lehne als ganzes umklappen kann (bei der anderen Sitzreihe war nur ein Sitz umklappbar). Somit ergibt sich der Sitzplatz für die Kids. Der Nachteil ist, dass wir am Abend und in der Früh immer umbauen müssen. Ich werde in nächster Zeit noch ein paar Fotos davon zum Artikel dazsutellen. Isofix haben wir leider nicht, aber ich glaube es gibt auch Modelle die es haben. Wenn ihr nur ein Kind habt könnte das ev. auch vorne sitzen, dann spart man sich auch die Umbauerei - wir haben vorne drei Sitzplätze aber es wird wahrscheinlich ein bisschen eng.
    Liebe Grüße Bert

  • #3

    Jo (Mittwoch, 06 April 2016 22:25)

    Lieber Bert
    Vielen Dank für die schnelle Antwort :-) das hat mir sehr geholfen.
    Über weitere Bilder würde ich mich freuen.
    Alles Gute!
    Jo

  • #4

    Steffie (Samstag, 30 April 2016 11:04)

    Bin gerade über euren Blog gestolpert, total schön! :-D
    Wir,35,35,10&9, haben einen WW und waren auch auf der Suche nach einem VW Bus als neues Zugfahrzeug. Aber die Preise sind absolut utopisch. Da kann ich euch nur zustimmen. Euren Vivaro habt ihr echt genial hinbekommen! :-) bei uns wird es nun der Seat Alhambra mit Allrad werden, aber erst in ein paar Jahren, wenn er als Gebrauchtwagen auf dem Markt ist ;-)

  • #5

    Franzls On Tour (Sonntag, 01 Mai 2016 18:23)

    Hallo Steffie, vielen Dank für dein liebes Feedback, freut uns sehr wenn dir unser Blog und der Bus gefällt! Der Seat Alhmabra schaut echt schön aus, aber du hast schon recht, neu sind die Autos echt oft unerschwinglich! Und Allrad ist immer super, sowas wünschen wir uns bei uns in den Bergen im Winter auch immer! Alles Liebe und viel Spass beim Reisen - wo geht's denn dieses Jahr bei euch hin? LG Martina

  • #6

    Steffie (Sonntag, 08 Mai 2016 21:03)

    Hallo Martina! Gerade heute sind wir aus einem langen Wochenende aus dem Schwarzwald gekommen und am Freitag geht's los in die Toskana. Im Januar waren wir in Füssen im Allgäu und Ostern war ich mit den Kids im Markgräflerland auf einem urigen Campingplatz. Im Sommer bin ich nochmal zwei Wochen alleine mit den Kids am Bodensee bevor wir dann alle vier ins Salzburger Land und danach nach Kroatien fahren. Eure Tips mit den Mini Campingplätzen ist echt genial :-D vielen Dank hierfür schonmal :-) wie du siehst, nutze ich jeden schulfreien Tag um wegzukommem ;-)

  • #7

    Franzls On Tour (Montag, 09 Mai 2016 16:08)

    Hallo Steffi! Wow, das klingt super - ihr seid ja echt viel unterwegs! Wir leider in letzter Zeit nicht so, aber bald werden wir auch wieder mit unserem Bus losziehen! Toskana ist so schön, wir waren vor 1 Jahren im Winter dort - war auch gut - aber im Sommer sicher noch vieeeel gemütlicher! Wohin fahrt ihr denn dann im Sommer im Salzburgerland??? Das mit den Minicampingplätzen ist echt super, es gibt im Internet auch so eine Broschüre zum Downloaden. Und in Seline bei Zadar hab ich auch mal einen sehr netten Campingplatz empfohlen bekommen - Camping Igor heisst der - ich kenne ihn nicht aber hab mir den mal vorgemerkt für die nächste Reise nach Kroatien. Vielleicht seid ihr ja auch in der Gegend! Schöne Reise in die Toskana (bei uns wirds zu Pfingsten wahrscheinlich in die Steiermark und vielleicht auch nach Slowenien gehen). Alles Liebe, Martina

  • #8

    Steffie (Montag, 09 Mai 2016 19:44)

    Wir fahren nach Lofer, St.Martin. :-) Campingplatz heißt Grubhof ;-)

  • #9

    Franzls On Tour (Montag, 09 Mai 2016 19:47)

    Lustig, das ist nur eine halbe Stunde von uns! Wann seid ihr denn dort?

  • #10

    Steffie (Dienstag, 10 Mai 2016 07:07)

    Ab dem 20.8. , da seid ihr grad weg :-(

  • #11

    Franzls On Tour (Dienstag, 10 Mai 2016 08:39)

    Und so knapp auch noch - das ist aber echt schade :-(

  • #12

    Steffie (Dienstag, 10 Mai 2016 14:45)

    Ja, total :-(
    Wir werden aber bestimmt nicht das letzte mal eurer Gegend sein ;-)

  • #13

    Steffie (Montag, 16 Mai 2016 20:13)

    Hall Martina!
    Die Grüße und Fotos aus der Toskana auf Facebook waren von mir ;-)

  • #14

    wc sitze (Donnerstag, 22 Dezember 2016 18:02)

    Wir campen auch gerne zusammen mit der Familie. Ich finde es wirklich klasse, dass Sie sich all diese Mühe machen und die Informationen mit uns teilen. Danke dafür.
    Gruß Anna

  • #15

    Franzls On Tour (Donnerstag, 22 Dezember 2016 20:30)

    Es ist uns ein Vergnügen, Anna! Danke u Lg Bert & Martina

  • #16

    Philipp (Montag, 09 Januar 2017)

    Hallo Ihr Lieben!
    Wir haben uns 2015 zu fünft auch für einen Vivaro entschieden. Das Auto ist klasse, für eine Familie mit kleinen Kindern ideal, wenig Schnickschnack und sehr Widerstandsfähig. Es hat uns schon mehrfach über 1.000 Kilometeretappen perfekt gefahren. Euer Blog ist klasse, wir denken auch schon lange über eine längere Auszeit nach. Familien wie Ihr ermutigt uns in unserem Denken und Handeln. Falls Ihr in der Karibik vorbeikommt, können wir Euch Guadeloupe empfehlen. Dort waren wir letzten Juni. Die perfekte Destination, um mal Fernreise auszuprobieren.
    Reisebericht und Tipps gibt er gerne auf Zuruf ;-)

    Alles Gute,
    Die Süßkinder aus München

  • #17

    Maik (Sonntag, 23 April 2017 08:51)

    Hallo Martina, Hallo Bert, toller Blog! Danke, dass ihr eure Erfahrungen teilt. Gern würde ich meinen Vivaro auch nach eurem Vorbild zum Camper ausbauen. Bert, hast du denn die Rahmenhölzer im Fahrzeugboden verankert? Das würde ich umgehen wollen, möchte aber auch vermeiden, dass die Konstruktion bei jeder Bodenwelle hochspringt. Wie hast Du das gelöst? Viele Grüße aus Berlin, Maik

  • #18

    Bert (Sonntag, 23 April 2017 20:24)

    Hallo Maik. Freut mich, dass dir meine Anleitung gefällt. Ich habe die Hölzer nicht im Boden verankert. Die Seitenstreben hab ich mit Spax an der Seitenverkleidung befestigt aber eigentlich nur damit sie während des Aufbaus nicht umfallen. Den Rest der Konstruktion hab ich ziemlich genau reingepasst und dann die Hölzer richtig gut verschraubt. Nimm für die Rahmen Konstruktion keine zu schwachen Pfosten weil sonst das Gewicht von ein paar Personen zu viel werden kann und der Rahmen zusammenbricht. Der Rahmen muss das ganze Gewicht tragen. Falls du noch Fragen hast meld dich einfach. Viel Spass beim , Umbau Bert

  • #19

    Maik (Samstag, 29 April 2017 13:01)

    Hallo Bert, vielen Dank für Deine Tipps.Freu mich schon auf den Umbau und die ersten Ausflüge. LG Maik

  • #20

    Irmi (Mittwoch, 28 Juni 2017 16:30)

    Hallo liebe Franzls,
    wir bauen uns auch gerade einen OpelVivaro aus bzw. haben wir einen Life mit Westfalia Grundausstattung (Bett und Tisch dabei). Meine Frage ist bezüglich des Strom. Ihr steckt euern CEE-Stecker am Campingplatz ein und legt das Verlängerungskabel in den Bus? Geht ihr da durchs Fenster oder wo geht ihr ins Fahrzeug rein?
    Was habt ihr da alles angeschlossen? Kühlbox? Ladekabel?
    Wir sind da noch voll unschlüssig wie wir das machen sollen?

    Vielen lieben Dank.
    Grüße aus Reit im Winkl

  • #21

    Franzls On Tour (Donnerstag, 29 Juni 2017 13:24)

    Halli Irmi!
    Wir haben weder Kühlschrank noch andere Geräte, die direkt im Bus aufgeladen werden. Wir laden mit dem Ladekabel hauptsächlich Handys, Laptop & Co auf. Entweder wir lassen die Geräte dann draussen - oder wir legen das Kabel ins Auto, wenn wir unterwegs sind und die Geräte trotzdem aufladen wollten.
    In diesem Fall haben wir das Kabel einfach unten bei der Schiebetüre in der Ecke beim Dichtgummi durchgelegt, das hat bei uns funktionert!
    Liebe Grüße nach Reit im Winkl und schöne Campingerlebnisse, Martina

  • #22

    Manuela (Montag, 24 Juli 2017 12:20)

    Gefällt mir sehr gut! Aber was macht ihr denn mit den Kindersitzen? Unsere sind ja erst 1 und 3.

  • #23

    Franzls On Tour (Montag, 24 Juli 2017)

    Hallo Manuela! Wir haben auch ganz klassische Kindersitze, die stellen wir in der Nacht auf die Vordersitze! Liebe Grüße Martina

  • #24

    Wibke (Donnerstag, 10 August 2017 15:26)

    Hallo,
    Nun hab ich eine ganze Weile in eurem Blog gelesen und habe einige sehr informative und schöne Artikel gesehen ☺️
    Aber jetzt muss ich doch wieder zu dem Post zurück kommen wegen dem ich ursprünglich darauf gestoßen bin. Wir haben nämlich ebenfalls einen Vivaro, der Anfang des Jahres zur Geburt unseres zweiten Kindes unseren Mini Van abgelöst hat. Wir sind zwar nicht solche Weltenbummler wie ihr, aber doch regelmäßig unterwegs, wobei die Möglichkeit im Auto zu übernachten natürlich super wäre. Zusätzlich zu den Kindern müssen wir allerdings auch noch Platz für zwei mittelgroße Hunde finden �
    Wir sind in der Rettungshundearbeit aktiv, was auch der Grund für die häufigen "Ausflüge" ist.
    Euer Umbau hat mich gleich motiviert so etwas auch zu versuchen. Besonders da ihr ja trotz der beiden Kinder sogar längere Zeit im Auto übernachtet. Bei uns wären das vermutlich höchstens mal ein paar Nächte am Stück.
    Nachdem ich nun schon ein wenig über das Thema gelesen habe, drängt sich mir eine Frage bezüglich der Isolierung auf. Soweit ich den Fotos entnehmen kann habt ihr euren Camper nicht isoliert. Gibt es da Probleme mit der Feuchtigkeit im Auto? Oder allgemein mit den Temperaturen? Habt ihr da schon Erfahrungen gemacht?
    Neugierige Grüße aus Nordschwaben ☺️

  • #25

    Franzls On Tour (Freitag, 11 August 2017 13:20)

    Hallo Wibke!
    Freut uns sehr dass du auf unsere Seite gefunden hast... und auch mit den anderen Artikel etwas anfangen kannst! Das mit den Rettungshunden klingt ja sehr spannend - und auf jeden Fall eine super Sache!
    Aber jetzt zu deinen Fragen: Du hast recht, wir haben den Bus nicht isoliert. Morgens haben wir immer etwas Kondenswasser im Bus, das äußert sich in beschlagene Fensterscheiben. Das stört uns allerdings nicht - wir lüften dann einfach gut durch, wenn wir aufgestanden sind. Und die Kinder malen morgens gern an den Fensterscheiben ;-) Wir waren mit unserem Bus noch nicht im Hochsommer im Süden, ich kann mir allerdings schon vorstellen, dass es da sehr heiß im Bus werden kann und dann nachts nicht grad angenhm ist. Ist aber mit Zelt wahrscheinlich auch nicht viel besser und ich habe keine Ahnung, wieviel Hitze eine gute Isolierung am Ende abhalten kann. Gut durchlüften vor dem Schlafen bzw Fenster in der Nacht offen lassen hilft dann sicher auch (wir haben uns da eine Methode ausgedacht, dass wir kleine Holzstecken an den unteren Rand der Schiebefenster klemmen, dass sie nicht ganz aufgeschoben werden können). Dann am besten Moskitonetze anbringen - wir haben eine ganz einfache, prophesorische Befestigungs-Methode mit Magneten. Mit Kälte haben wir schon mehr Erfahrungen gesammelt - wir haben auch ein paarmal bei gut 5 Grad im Bus übernachtet. Durch das Zusammenkuscheln war es aber trotzdem schön warm - und verkühlt hat sich bisher auch nie jemand auf unseren Trips.
    Ich hoffe, dir ein bisschen weitergeholfen zu haben und drück euch die Daumen, dass ihr die passende Lösung für eure Familie mitsamt Hunden findet!
    Alles Liebe, Martina

  • #26

    Wibke (Mittwoch, 16 August 2017 06:56)

    Hallo Martina,
    Danke für deine ausführliche Antwort. Das klingt ja positiv. Eine Isolierung wäre für uns momentan nämlich nicht möglich, da wir das Auto momentan nur geleast haben. Damit fallen permanente Veränderungen erstmal weg. Evl könnte man ja auch so Hausmittel versuchen wie Katzenstreu im Auto um die Feuchtigkeit zu reduzieren. Nasse Hunde im Auto machen das Feuchtigkeitsproblem nämlich nicht besser �
    Was die Temperatur angeht stimmt es wohl, dass ein Zelt auch nicht besser ist. Wir sind aber auch nicht so weit im Süden unterwegs. Nächsten April sind wir zu einem Lawinen-Suche Seminar in den italienischen Alpen, aber weiter nach Süden kommen wir wohl erstmal nicht.
    Allerdings habe ich nun festgestellt, dass man bei unserem Vivaro keine der Sitzbänke umklappen kann! Also muss ich erstmal sehen ob es sich lohnt extra eine zu kaufen um das alles zu realisieren oder ob wir einfach ein Familienzelt anschaffen... �
    Danke nochmal für die Auskunft!
    Liebe Grüße ☺️

  • #27

    Franzls On Tour (Mittwoch, 16 August 2017 14:59)

    Hallo Wibke,
    das ist ja blöd mit den Sitzbänken! Vielleicht findest du eine günstige Bank online...
    Wir finden Zelten aber auch sehr cool! Waren ja in Südafrika und Namibia 4 Monate lang mit Zelt unterwegs und Vorteile hat das natürlich auch, denn man hat einfach mehr Platz. Wir sind große Fans der Quechua-Zelte von Decathlon. Ein Dachzelt wäre eventuell auch eine Möglichkeit für euch, nur leider sind die auch nicht ganz billig!
    Ja, ist alles gar nicht so einfach - aber irgendwas wird sich am Ende dann sicher ergeben!
    Alles Liebe, Martina